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TU Berlin

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Publikationen am FG DaFF

Germanistik und Wirtschaft in der Diskussion (Tichy/Tesch/Roelcke/Lasatowicz)

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Internationalisierung und Globalisierung öffnen neue Perspektiven über nationale Grenzen hinaus. Hochschulen müssen sich den pragmatischen Anforderungen eines sich wandelnden Arbeitsmarktes anpassen, so auch Studiengänge der Germanistik. Seit der politischen Wende entstehen in Mittelosteuropa neben traditionellen Germanistikstudiengängen zunehmend interdisziplinäre Studiengänge mit Schwerpunktlegung auf Wirtschaft, Verwaltung und Kulturmanagement, um ihren Absolventinnen und Absolventen Beschäftigungsmöglichkeiten auf einem globalen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Der Tagungsband thematisiert Herausforderungen, denen sich germanistische Institute in Mittelosteuropa stellen [müssen], versucht eine Bestandsaufnahme, benennt Positionen und Probleme.

Tichy, Ellen / Tesch, Felicitas / Roelcke, Thorsten / Lasatowicz, Maria K. (Hrsg.) (2018): Germanistik und Wirtschaft in der Diskussion Tagungsband: Kulturelle Zentren der deutschen Minderheiten und berufliche Perspektiven in deutschsprachigen Unternehmen (= Berufssprache Deutsch in Theorie und Praxix 1). Berlin [u.a.]: Peter Lang.

Sprache und Kommunikation in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (Efing/Kiefer)

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Die Bedeutung sprachlich-kommunikativer Kompetenzen und entsprechende Anforderungen nehmen in allen Berufen stetig zu. Dies begründet auch vor dem Hintergrund des oft geforderten lebenslangen Lernens einen steigenden Bedarf an sprachlicher Aus- und Weiterbildung im Beruf.
Dieses Handbuch gibt einen breiten Überblick über die Interessen, Perspektiven und Ansätze verschiedenster Disziplinen und Institutionen, die das Themenfeld der berufsbezogenen sprachlich-kommunikativen Aus- und Weiterbildung in den Blick nehmen. Dabei stehen methodische Fragen der Forschung und Erhebung ebenso im Fokus wie didaktische Fragen der Diagnose und Förderung sprachlicher und kommunikativer Anforderungen und Kompetenzen. Das Handbuch enthält zahlreiche Überblicksartikel zu den einzelnen Forschungsdisziplinen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, sowie zu den Forschungsmethoden und didaktisch-methodischen Ansätzen. Von besonderer Bedeutung ist das Kapitel C mit differenzierten Beiträgen zu den einzelnen sprachlichen Dimensionen, ihrer Diagnose und Förderung sowie zu ausgewählten Text- und Diskursarten, die in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zentral sind.

Efing, Christian / Kiefer, Karl-Hubert (2018): Sprache und Kommunikation in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Tübingen: Narr Francke Attempto.

Fremdheit in der deutschen Sprache (Liang/Steinmüller)

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Dieser Band aus der Reihe Deutsche Sprachwissenschaft international geht zurück auf eine gleichnamige internationale Tagung in Beijing und versammelt die Beiträge der sprach- und kulturwissenschaftlichen Sektion. Sie thematisieren ein breites Spektrum von Problemstellungen zum Phänomen der Fremdheit und fragen nach Fremdheit aus kulturanthropologischer Sicht sowie ihrer Rolle in interkulturellen Prozessen. Fremdheit im Deutschen wird aus linguistischer Perspektive betrachtet sowie der Umgang mit Fremdheit im DaF-Unterricht untersucht. Somit gibt der Band Anregungen zu weiterführenden Diskussionen und Untersuchungen.

Liang, Shanshan / Steinmüller, Ulrich (Hrsg.) (2018): Fremdheit in der deutschen Sprache. Linguistische und kulturwissenschaftliche Betrachtungen (= Deutsche Sprachwissenschaft international 28). Berlin u.a.: Peter Lang.

Die skandinavischen Sprachen im deutschen Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts (Roelcke)

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Das Zeitalter des Barock und der Aufklärung ist durch zahlreiche soziale, kulturelle und sprachliche Spannungen und Veränderungen im deutschen Sprachraum geprägt. Diese spiegeln sich auch in der Reflexion einzelner Sprachen durch Rhetoriker, Grammatiker, Lexikographen usw. wider. Neben dem Lateinischen und dem Französischen als den internationalen Linguae francae gilt deren Interesse dabei auch den genealogisch und strukturell nah verwandten skandinavischen Sprachen Dänisch, Isländisch, Norwegisch und Schwedisch. Der Band arbeitet diese Reflexion auf und schenkt dabei jeweils deren Genealogie und Charakteristika besondere Beachtung, da diese oftmals zur Grundlage positiver oder negativer Bewertungen gemacht werden. Die Angabe zahlreicher Belege erlaubt ein weiterführendes Studium.

Roelcke, Thorsten (2018): Die skandinavischen Sprachen im deutschen Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts. Berlin [u.a.]: Peter Lang.

Geschichte der deutschen Sprache (Roelcke)

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Auch in der jetzt zweiten Auflage dieses Werkes geht es Thorsten Roelcke wieder um die geschichtliche Entwicklung der deutschen Sprache - und um die Frage, warum das Deutsche heute so ist, wie es eben ist. Dabei steht die Entwicklung des sprachlichen Systems im Deutschen selbst im Vordergrund und wird auf ihren sozialen und kulturellen Bedingungen hin betrachtet. Es werden die verschiedenen Ebenen der sprachlichen Entwicklung verfolgt, wie die von Laut und Schrift, Grammatik, Wortschatz oder Mundart und Standardsprache.

Roelcke, Thorsten (2018): Geschichte der deutschen Sprache. 2., korrigierte und aktualisierte Auflage. München: Beck.

Facetten des Deutschen – didaktisch, linguistisch, interkulturell (Hartung/Zimmermann)

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Festschrift für Ulrich Steinmüller zum 75. Geburtstag

Mit dieser Festschrift wird Prof. Dr. Ulrich Steinmüller geehrt, der seit 1983 an der TU Berlin als Professor für Fachdidaktik Deutsch/Deutsch als Zweitsprache wirkt. Die Beiträge, die sowohl von langjährigen Wegbegleitern, als auch von Kollegen und Doktoranden des Jubilaren verfasst wurden, fokussieren die Themenbereiche, in denen Herr Prof. Dr. Steinmüller seit über 50 Jahren forscht und lehrt: Das Spektrum reicht von Fachsprachen über den Erwerb von Deutsch als Fremd- und als Zweitsprache bis hin zu didaktischen und interkulturellen Fragen in diesem Zusammenhang.

- Hartung, Nicole/Zimmermann, Kerstin (Hrsg.) (2017): Facetten des Deutschen – didaktisch, linguistisch, interkulturell. Festschrift für Ulrich Steinmüller zum 75. Geburtstag. Berlin. Universitätsverlag der TU Berlin.

Fachsprachenvermittlung im Unterricht (Kniffka/Roelcke)

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Gegen Fachchinesisch – für Fachsprache

Wenn Schüler Erklärungen nicht folgen, ihre Fragen nicht formulieren können oder Schulbuchtexte nicht verstehen, kann es sein, dass sie mit den Begriffen und der Sprache ihres Faches nicht vertraut sind. Fachsprachenvermittlung gehört deshalb zum guten Unterricht.

In diesem utb erfahren Lehramtsstudierende und Lehrer – insbesondere der naturwissenschaftlichen Fächer – wie sie anspruchsvollen, die Sprachkompetenz erweiternden Unterricht gestalten.

- Kniffka, Gabriele/Roelcke, Thorsten (2015): Fachsprachenvermittlung im Unterricht. Stuttgart. UTB Verlag.

Fachsprache Deutsch - international und interdisziplinär (Dohrn/Kraft)

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Dem vorliegenden Sammelband liegt eine Auswahl der Vorträge zugrunde, die im Wintersemester 2013/14 im Rahmen der gleichnamigen Ring­vorlesung Deutsch als Fachsprache – international und interdisziplinär an der Technischen Universität in Berlin gehalten wurden. Die Beiträge reflektieren ein breites Spektrum an Fächern und Fachgebieten.

- Dohrn, Antje/Kraft, Andreas (2015): Fachsprache Deutsch - international und interdisziplinär. Hamburg. Verlag Dr. Kovač.

Latein, Griechisch, Hebräisch (Roelcke)

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Wie denken deutsche Sprachgelehrte im 17. und 18. Jh. über das Lateinische als internationaler Lingua franca der Wissenschaft und über die beiden anderen alten Bildungssprachen Griechisch und Hebräisch? In dem vorliegenden Werk wird die zeitgenössische Diskussion über Genealogie und Typologie der drei Sprachen, deren Merkmale und ihre Bewertung, Entlehnung und Purismus sowie Gebrauch und Didaktik von Fremdsprachen aufgearbeitet. Diese Aufarbeitung erfolgt zum einen anhand einer ausführlichen Dokumentation zahlreicher Quellen und Belege und zum anderen mittels einer textnahen Interpretation, welche einen Anschluss der Ergebnisse an weitere Befunde und Fragen der deutschen Sprach- und Kulturgeschichte erlaubt. Auf diese Weise wird eine wichtige Lücke der Germanistik geschlossen und gleichzeitig eine Grundlage für weitere Forschungen geschaffen.

- Roelcke, Thorsten (2014): Latein, Griechisch, Hebräisch. Studien und Dokumentationen zur deutschen Sprachreflexion in Barock und Aufklärung. Berlin/Boston. De Gruyter.

Französisch in Barock und Aufklärung (Roelcke)

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Das Französische ist im deutschen Sprachraum des 17. und des 18. Jahrhunderts von großer Bedeutung – sei es als Fremdsprache gebildeter Kreise oder als Gebersprache zahlreicher Entlehnungen in das Deutsche. Diese Bedeutung schlägt sich auch in zahlreichen Äußerungen deutscher Sprachgelehrter des Barock und der Aufklärung nieder. Dieses Buch dokumentiert und analysiert solche Äußerungen, um auf diese Weise zahlreiche Facetten sprachlicher Beschreibungen, Beurteilungen und Bewertungen im deutschen Sprachdenken dieser Zeit herauszuarbeiten. Dabei stehen die folgenden Gesichtspunkte im Vordergrund: Der Gebrauch des Ausdrucks „Französisch“ in der deutschen Sprachreflexion, Genealogie und Typologie der französischen Sprache, französische Charakteristika auf lautlicher, grammatischer und lexikalischer Ebene, Bewertungen und Stereotype des Französischen auf der Seite deutscher Sprachdenker, französische Entlehnungen in der deutschen Sprache sowie deutscher Sprachpurismus einschließlich seiner Kritik. Eine umfangreiche Dokumentation von Belegen und Quellen rundet den Band ab; er schließt auf diese Weise eine bemerkenswerte Lücke in der germanistischen und romanistischen Sprachgeschichtsforschung und bildet ein wichtiges Werkzeug für die weitere Forschung.

- Roelcke, Thorsten (2014): Französisch in Barock und Aufklärung. Studien zum Sprachdenken im Deutschland des 17. und 18. Jahrhunderts. Frankfurt a.M. Verlag Klostermann.

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